Aus dem Blickwinkel einer Journalistin
Als Journalistin bin ich darauf geeicht, wichtige Informationen von Schönfärberei, echte Neuigkeiten von bloßen Behauptungen und wahrhaftige Absichten von PR-Verlautbarungen zu unterscheiden. Ich berate Unternehmen, die ihre Kommunikation unter diesen Blickwinkel überprüfen und verbessern möchten.
Schon am Anfang meiner beruflichen Laufbahn ist es nicht allein die journalistische Berichterstattung, die mich beschäftigt, sondern Kommuniaktion an sich. Das Politik-Studium schließe ich ab mit einer Magister-Arbeit über die privaten Beziehungen zwischen Politikern und Journalisten. Es geht mir um die Frage, welchen Einfluss diese Beziehungen auf die Berichterstattung haben. Hautnah miterlebt habe ich dies 1986 im Bonner Büro des damaligen Bundestagsabgeordeten Gerhard Schröder, der sich damals in seinen ersten Wahlkampf um das Amt des Ministerpräsidenten in Niedersachsen stürzte.
Wer erfolreich kommunizieren möchte, wer überzeugend rüberkommen möchte, der muß sich mit der Frage der eigenen Glaubwürdigkeit auseinandersetzen. Was will ich wirklich? Was ist mir ein Anliegen, was sind meine wahren Interessen, was ist mir egal? Mit welcher inneren Haltung trete ich meinem Gesprächspartner oder meinem Publikum gegenüber? Diese Fragen stehen im Zentrum meiner Beratung - sowohl für die Kommunikation in den Medien, als auch für die Kommunikation innerhalb der Firma oder mit den Kunden.
